Dortmund hat ein Open Source Board
Am 18. September ist in Dortmund im Rahmen der Digitalen Woche Dortmund (DiWiDo) das Open Source Board gegründet worden, als Sprachrohr der neuen Initiative Open Source Factory, die am selben Tag ins Leben gerufen wurde. In dem Gremium kommen Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung zusammen. Ziel ist es, Open-Source-Software für die Kommunalverwaltung voranzubringen und Dortmund als Standort für Open-Source-Entwicklung zu stärken.
Gegründet wurde das Board von fünf Personen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Katharina Flisikowski koordiniert bei der Stadt Dortmund das Thema digitale Souveränität und Open Source. Hendrik Ebbers hat Open Elements gegründet und sitzt als Java Champion im Board of Directors der Eclipse Foundation. Till Schäfer vertritt Do-FOSS und begleitet seit über einem Jahrzehnt den Wandel hin zu einer nachhaltigen Software-Wirtschaft. Christopher Reinbothe hat die Mausbrand Informationssysteme GmbH mitgegründet, setzt sich seit über zehn Jahren für offene Infrastrukturen ein und ist Teil unseres OKNRW-Teams. Thorsten Hülsmann führt die Open Logistics Foundation, den International Data Spaces e.V. und die Digital Hub Management GmbH mit.
Wir freuen uns darüber. Dass sich eine Stadt, ihre Unternehmen und ihre Initiativen ein gemeinsames Gremium geben, ist das richtige Zeichen. Digitale Unabhängigkeit entsteht nicht in einem Amt allein und nicht in einem Unternehmen allein, sondern dort, wo beide an einem Tisch sitzen. Dortmund zeigt gerade, wie das gehen kann. Die Stadt hat dazu eine eigene Strategie zur digitalen Souveränität erarbeitet, über die der Rat am 1. Oktober entscheidet.
Wir unterstützen die weitere Entstehung des Gremiums gern: mit unserem Netzwerk, mit Erfahrungen aus anderen Kommunen und mit allem, was wir beitragen können.
