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Open Government auf der #rp18

Wir sind angetreten, den Gedanken zu Open Government in die Fläche zu bringen. Als OffeneKommunen.NRW sind wir Teil des bundesweiten Netzwerkes zu Open Government Partnership. Wir haben als OGP-Netzwerk eine Session auf der #rp18 angeboten: Civic & Tech – Open Government jetzt! 

 

Michael Peters (OKF), Damian Paderta (OffeneKommunen.NRW Institut e.V.) und Anke Knopp (OffeneKommunen.NRW Institut e.V.)

Unser Anliegen: 

Im Dezember 2016 hat die Bundesregierung ihre Teilnahme an der Open Government Partnership (OGP) offiziell verkündet. Aufbauend auf Empfehlungen aus der Zivilgesellschaft wurde 2017 der erste nationale Aktionsplan verabschiedet. Unser Netzwerk begleitet die Umsetzung und lebt von eurem zivilgesellschaftlichen Input – von Open Data bis Beteiligung. Wie kann die Open Government Partnership für eure bestehende Arbeit genutzt werden und unsere Demokratie insgesamt partizipativer gestalten?

 

 

In einer gut besuchten Session kamen wir mit vielen Aktiven und Interessierten in eine gute Diskussion. Es wird immer wieder deutlich: Open Government ist ein Querschnittsthema: Ein angestrebter Kulturwandel in Politik- und Verwaltungsverständnis hin zu einer partizipativen Demokratie, der sich in mehr oder weniger ausgeprägter Form in unterschiedlichen Prozessen in Deutschland schon findet, aber ausgeweitet werden muss. Manchmal trägt dieser Ansatz einen anderen Namen, aber drin steckt immer wieder der Wunsch nach Veränderung, nach Gehörtwerden, nach co-kreativer Beteiligung der Zivilgesellschaft bereits in die Problemdefinition, um dann gemeinsam Lösungen zu finden. Bedauert bis beklagt wurde das Tempo der Entwicklung – insbesondere die schleppende Entwicklung in der Nutzung und Anwendung digitaler Möglichkeiten. Elektrisierend wirkte es als es darum ging, digitale Treiber und Köpfe in den Kommunen zu finden und auf dem Weg mitzunehmen: Die Lust ist da, die Open-Data-Bewegten werden mehr, wenn auch erst wenige aufzeigen konnten als es darum ging, wer ein Open-Data-Portal in der eigenen Kommune hat. Wenige.

Im Workshop ging es also auch um “unentdecktes” Open Government. Von besonderem Interesse ist das angesichts der jetzt beginnenden Ideenrunden zur Ausgestaltung des 2. Nationalen Aktionsplans OGP – der im Sommer 2019 fertig und abgestimmt sein soll – diesmal sind die Bundesländer und vor allem die Kommunen gefragt, ihre Empfehlungen zu erarbeiten. NRW sollte unbedingt dabei sein!

Open Government Data an der Quelle

Wie verankert man eigentlich das Thema „Open Government“ nachhaltig – wie bringt man das also auch in die Reihen des Verwaltungsnachwuchses? Öffnen sich die Hochschulen für dieses Thema?

Manchmal hilft ein Blick über den Zaun – wie machen das andere? Die guten Beispiele sind immer wieder auch die antreibende Kraft für Veränderung, wenn es um Open Government, um Öffnung von Kommunen geht. Diesmal schauen wir nach Baden-Württemberg und haben IVAN AĆIMOVIĆ aus Freiburg drei Fragen zum OpenGov gestellt, der dazu in Hochschulen und Ausbildungsstätten für Verwaltungsmitarbeiter unterwegs ist.

Ivan Aćimović leitet die Stabsstelle Open Government bei der Stadt Freiburg seit 2014. Seine Tätigkeit beinhaltet die strategische Erarbeitung und Implementierung der Einsatzpotenziale innovativer Technologien im Bereich des offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns. Auf Landesebene von Baden-Württemberg ist er Vorsitzender der interdisziplinären AG „Open Government“ des Städtetags BW und auf Bundesebene im Vorstand als Beirat für „Digitale Services“ der Kommune 2.0 engagiert tätig.

Ivan, was ist Dein Anliegen, wenn Du mit dem Thema Open Data und Open Government jetzt auch in die Hochschulen und Ausbildungsstätten von Verwaltungsnachwuchs ausschwärmst? 

„Open Government“ ist der Schlüsselbegriff eines veränderten Rollenverständnisses der Verwaltung in einer modernen Gesellschaft. Daten haben nicht nur eine Beweisfunktion, sondern sind der Treibstoff für eine innovative und interaktive Bürgerbeteiligung. Das Thema ist immer noch für die meisten Verwaltungen neu und unentdeckt. Das gilt auch für die Verwaltungshochschulen. Dabei geht die Nutzbarkeit von offenen Daten aber auch von einem ganzheitlichen Ansatz von Open Government verloren. Deshalb möchte ich den Studierenden die Möglichkeit geben, positive Anregungen und Beispiele aus der Verwaltungspraxis kennenzulernen.

Ist es wichtig, die Grundidee für diesen Paradigmenwechsel zu erklären? Viele halten Open Government für einen Selbstzweck. Was sagst Du dazu?

Open Government bietet eine unerschöpfliche Quelle an Chancen. Um diese zu fördern bedarf es einer veränderten Grundeinstellung, die darin besteht, das Wissen zu öffnen und zu teilen. Das Wissen geht dadurch nicht verloren, sondern es vermehrt sich. Dieser Wandel wurde durch gesellschaftliche Forderung und Änderung der Gesetzeslage verstärkt. Insgesamt sind längerfristige Veränderungen in der Verwaltungskultur eingetreten. Ein Beispiel für den Paradigmenwechsel ist: von „Grundsätzlich sind alle Daten geheim.“ zu „Alle Daten sind öffentlich, die nicht aus besonderen Gründen wie Datenschutz als geheim eingestuft werden.“

In Freiburg gibt es eine neue Anwendung, kannst Du kurz beschreiben, worum es sich da handelt?

Mit Open Government Data rücken neue Dienste und Angebote auch bei der Stadt Freiburg in den Fokus. Schon seit Jahren werden städtische Daten und Informationen bereitgestellt. Z.B. mit dem Informationssystem „FR.ITZ“, dem Geodaten-Portal FreiGIS, dem Ratsinformationssystem oder dem Internetauftritt. (freiburg.de

Im Hinblick auf den sich ändernden Zeitgeist und wachsenden Ansprüchen aus der Bürgerschaft, Politik und Wirtschaft kommen neue Herausforderungen hinzu. Fast alle Bereiche des Lebens werden in Zahlen erfasst. Besonders spannend sind Entwicklungen im Zeitverlauf: Zeigt der Trend nach oben oder nach unten? Wie steht Freiburg im Vergleich zu anderen Städten da? Unterschiede in einzelnen Stadtvierteln können auf Karten anschaulich gemacht werden. Die Grundlage dafür ist ein sauberer, fokussierter Datensatz. 

Die Darstellung einschlägiger Daten mittels neuer digitaler Technologien, beispielsweise zur sozialen Lage, zum gesellschaftlichen Umfeld der Bevölkerung, zur Entwicklung der Mietpreise oder zu Unfallschwerpunkten, erarbeite ich mit Studierenden praktisch. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer setzt die Erkenntnisse in einem eigenen kleinen „datenbasierten“ Projekt um und macht sich selbst ein eigenes Bild davon.

Vielen Dank!

Wir freuen uns auf ein Roll-Out von Weiterbildung und Fortbildung dazu auch an den Hochschulen in NRW.

Technik und smarte Bürger

Wie wird die City smart? Muss sie das überhaupt und welche Kriterien wären wichtig auf diesem Weg? Viele Fragen, die im Rahmen des 7. Barcamps von #OffeneKommunen.NRW diskutiert wurden. Im Zentrum standen der Wunsch nach Transparenz und Teilhabe für eine offene Gesellschaft. Wir haben dazu zahlreiche O-Töne der Teilnehmer eingeholt.

SmartCity bedeutet, Technik und Bürger zusammen zu denken, sagt Dr. Björn Fleischer, Leiter der OpenNRW-Geschäftsstelle im Wirtschaftsministerium NRW dazu im kurzen Interview. Als einen nächsten zentralen Punkt für NRW skizziert er, dass ein Open-Data-Gesetz erarbeitet und verabschiedet wird:

 

Wenn doch nur Daten unterm Baum lägen…

Der Leistungskatalog – eine kleine, offene Weihnachtsgeschichte von Karl-Matthias Pick

Es war einmal, kurz vor Weihnachten, irgendwo im fernen Berlin, ein kleiner Beamter im Staatsdienst.

Er hieß Ferdinand Ernst Müller, saß in einem kleinen Büro und bearbeitete dort viele viele Aktenstücke und Datensätze rund um den Bundesleistungskatalog.

Während er dort saß und seine Datensätze aktualisierte, hatte er eine Idee. Wäre es nicht ein tolles Daten-Weihnachtsgeschenk für alle OpenData-Interessierten, wenn er alle die ganzen Dienstleistungen beim govdata Portal veröffentlichen würde?

Das wäre doch gar nicht viel Aufwand, alles wäre doch schon als csv-Datei vorhanden…..

Also rief er seinen Kollegen in Hamburg an und der war sofort Feuer und Flamme. Also los mit der Mail und schon ein paar Stunden später waren alle Daten online. Nur wenig später sah Elli, eine junge Programmiererin aus Hagen den neuen Datensatz. Spontan hatte Sie eine Idee: Wäre es nicht super, wenn man bei einen Chatbot Informationen zu all ganzen Dienstleistungen erfragen könnte?

Sechs Wochen später konnte Minni die ersten Fragen beantworten und erregte ganz viel Aufmerksamkeit in der Fachwelt.

Hierdurch wurde auch Klaus aus einem großen Bundesland irgendwo im Westen der Republik auf den neuen ChatBot aufmerksam. Klaus war bei einem Ministerium beschäftigt, und wie es der Zufall wollte, dort für den Landesleistungskatalog zuständig.

Der Landesleistungskatalog griff auf den Bundesleistungskatalog zurück und reicherte diesen mit Informationen aus dem Land und den Dienstleistungen des Landes an. Klaus hatte dieselbe Idee wie Ferdinand Ernst und fand ganz schnell Unterstützung bei der für OpenData zuständigen Stelle – und so waren die Daten ganz schnell veröffentlicht.

Ende April fand Elli zufällig auch diese Daten, weil sie auf das govdata Portal „geharvestet“ wurden. Toll dachte Sie, mehr Daten, gleiches Format, da kann ich doch meine Minni noch viel interessanter machen. Nur wenig später beantwortete Minni schon ganz viele Fragen rund um Dienstleistungen aus dem großen Bundesland im Westen der Republik.

Irgendwie sprach sich das immer mehr rum, Minni war in aller Munde, durfte auf BarCamps, Messen und vielen oGov Veranstaltungen ihr Können zeigen. Schon begannen erste andere Bundesländer mit ähnlichen Überlegungen zum Leistungskatalog.

Wie es der Zufall wollte, gab es in dem besagten Bundesland eine kleine, sehr offene Kommune. Diese hatte wenig Einwohner, die allerdings über eine große Fläche verteilt waren. Der Bürgermeister, Herr Dr. Gerstenbrauer, war ebenfalls begeistert von der Idee und fand schnell die Möglichkeit, die Leistungen des Bundes und des Landes mit den örtlichen Angaben zu vervollständigen und die örtlichen Leistungen zu erfassen.

Und wie es bei einer guten Weihnachtsgeschichte der gute Geist der Vorweihnachtszeit will, konnte die Gemeindeverwaltung unserer kleinen Verwaltung in dem Bundesland im Westen der Republik die Daten im gleichen Format exportieren wie Land und Bund und in ihrem OpenData Portal veröffentlichen.

Wieder wurden die Daten „geharvestet“ von Kommune zu Land und von dort zum Bund.

Auch dieses Mal erfuhr die junge Elli hierdurch von den neuen Daten, schnell passte Sie Minni an, die fortan jede Frage zu allen Dienstleistungen der kleinen Gemeinde beantworten konnte. Minni war damit groß, ein toller Govbot der täglich mehr lernte, weil der Bund seine Dienstleistungen immer besser beschrieb und immer mehr Bundesländer und Kommunen Ihre Daten bereitstellten.

Bis auf einmal, bei einer Frage, räusperte sich Minni……. räusperte sich wieder… und noch einmal, jetzt ziemlich laut.

Ferdinand Ernst schreckte hoch und sah seinen Chef vor sich. „Entschuldigung Herr Grantel, ich muss wohl etwas weggedöst sein“, stammelte er. „Nicht schlimm“ entgegnete sein Chef, „es ist ja kurz vor Weihnachten und Sie haben sich den Feierabend verdient. Eigentlich wollte ich nur einen schönen Feierabend und ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen.“

Ferdinand Ernst bedanke sich, wünschte ebenfalls schöne Weihnachten und packte seine Aktentasche. So langsam verblasste sein Traum und hinterließ nur noch das warme Gefühl einer tollen Geschichte, an die er sich beim besten Willen nicht mehr erinnern konnte…….

Und die Moral von der Geschicht, träumen darf jeder, einfach machen, das geht leider nicht.

(Karl Matthias Pick)

 

Oder doch? (Anmerkung der Redaktion)

Allen ein frohes Weihnachtsfest und ein datengetriebenes und Open-Government-bewegtes 2018 ! 

Euer Team von Offene Kommunen NRW

Rückblick Barcamp #OKNRW 2017

Wie wird die City smart? Eine Frage, die viele Aktive bewegt. Konzepte und Papiere gibt es dazu mittlerweile wie Sand am Meer. Spannend wird es, wenn es an die konkrete Umsetzung vor Ort geht – und der Mensch im Mittelpunkt steht.

Auch im 7. Jahr tüftelte das Netzwerk Offene Kommunen.NRW mit dem Thema „Smart City“ daran, Menschen im digitalen Wandel mitzunehmen und aktiv einzubinden in diese schnelllebige Zeit. Das Netzwerk zeigt, wie es gelingt, Stadtgesellschaften mit digitaler DNA zu infizieren und Lust zu machen, diesen digitalen Wandel gemeinsam zu gestalten. Unser Hashtag war #OKNRW auf Twitter.

 

Hier ein kurzer Rückblick auf das #OKNRW-Barcamp 2017 im Schnelldurchlauf:

Link zum Video Barcamp OffeneKommunen.NRW 2017: (produziert von den jungen Filmemachern @younectit)

Link zu den Interviews mit einzelnen Teilnehmern des Barcamp 2017 OffeneKommunenNRW im Überblick und einzeln:  

Jayan Areekadan, Stabsstelle Digitalisierung, Stadt Köln.

Dr. Björn Fleischer, Geschäftsstelle Open NRW im Wirtschaftsministerium NRW.

Brigitte Lutz, Magistratsdirektion Stadt Wien, Smart City Wien.

Caspar Armster, Freie Netzwerker, OK Lab Bonn.

Michael Peters, OKF, Berlin, Netzwerk Open Government Deutschland.

Matthi Bolte, Fraktion Bündnis 90/Grüne im Landtag NRW.

Leon Kaiser, netzpolitik.org, Berlin.

Antje Eichhorn, Kreativlab, NRW.

Jörg Bartel, Gemeinde Stemwede, Modellkommunen Open Government NRW.

Christina Kampmann, SPD-Fraktion Landtag NRW.

 

Hier der Link zur Fotogalerie (im unteren Abschnitt).

Link zu den Sessions und Dokumentationen der Workshops

Samstag, 10. November 2017

Sonntag, 11. November 2017

 

Hier finden sich alle zur Verfügung gestellten Folien der Vorträge 

Link zur Einladung #OKNRW 2017 mit zahlreichen Hinweisen zum Thema „SmartCity“

Link zum Planungspad Barcamp OffeneKommunenNRW 2017

Link zur Teilnehmerliste

 

Als Partner wurden wir u.a. durch Creative NRW in Kooperation mit ecce- european centre for creative economy unterstützt. Hier findet sich der Aufruf zur Einreichung von Projekten für den Preis Creative NRW zur Ausgestaltung einer smarten City: 

Hier der Videobeitrag von Creative NRW zum Barcamp OffeneKommunenNRW.

 

Und zum Schluss noch unsere eigene Entwicklung: Wir haben als Netzwerk einen Verein gegründet: Offene Kommunen.NRW Institut

Hier der Link zur Gründung und unseren Zielen.

 

Natürlich machen wir weiter! Wir freuen uns, wenn ihr uns schon mal im Kalender vormerkt: Das #OKNRW-Barcamp 2018 findet am 10. und 11. November 2018 in wieder Wuppertal statt. Der Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Daten aus Bürgerhand ermittelt – Köln zeigt, wie es geht

Wir brauchen gute Beispiele, was eine smarte City ausmacht, in der die Zivilgesellschaft aktiv eingebunden ist. Das neue Projekt der Stadt Köln als Modellkommune Open Government ist ein solches.

Jayan Areekadan (Stabsstelle Digitalisierung Stadt Köln) war auf dem Netzwerktreffen von Offene Kommunen NRW und erklärt den Kölner Ansatz: „Datenermittlung in Bürgerhand“ – und was man damit alles bewegen kann: Sensoren selbst gebaut ermitteln die Feinstaubbelastung in der Stadt. Die gewonnen Daten stehen anschließend allen zur Verfügung. „Daten aus Bürgerhand“ ist übrigens eine Idee, die zum Nachmachen animiert:

Danke an @Younectit für die Bewegtbilder.

Kreative bauen die smarte Stadt

Das war neu, prickelnd aufregend und bereichernd: Im Rahmen unseres Barcamps „Wie wird die City smart?“ von Offene Kommunen.NRW haben kreative Akteure gemeinsam mit engagierten BürgerInnen am 11. November innovative Lösungen für drei städtische Herausforderungen entwickelt.

Während in vielen verschiedenen Sessions über Themen wie nachhaltige Mobilität, Open Government oder Chatbots für die Verwaltung gesprochen wurde, entwickelten die von CREATIVE.NRW ins Spiel gebrachten Kreativen gemeinsam mit Interessierten Lösungen für drei konkrete Herausforderungen.

Die erste Herausforderung beinhaltete die Aufgabe, das Open-Data-Ökosystem für die breite Öffentlichkeit verständlich und attraktiv zu machen. Um eine intelligente Litfaßsäule, die als Begegnungsstätte in einem Quartier einsetzbar sein soll, ging es bei der Aufgabenstellung der Initiative „Wuppertals urbane Gärten“. Das Projektbüro Grüne Hauptstadt Essen suchte nach einer Lösung für die Weiterbelebung des Weberplatzes, der in Essen zentrale Anlaufstelle der „Grünen Hauptstadt Europas“ ist.

Eine smarte Litfaßsäule ist Gewinner der Publikumswahl. Das Projekt wird in der Umsetzung von CREATIVE.NRW begleitet und mit 4.000 Euro unterstützt. Wir begleiten den weiteren Prozess der Entstehung und berichten gern. Herzlichen Glückwunsch!

Hier der Filmbeitrag von Creative.NRW:

Wir bauen eine smARTe City II from CREATIVE.NRW on Vimeo.

 

Linkliste zu EU-Förderinstrumenten OpenGov / E-Gov / OpenData

Unsere OpenGovernment Community in NRW ist eingebunden in den Arbeitskreis Open Government Partnership Deutschland. Deutschland ist diesem weltweiten Bündnis im Dezember 2016 beigetreten. Wir haben dazu immer auch schon gebloggt und informiert. Gerade ist hier der 1. Nationale Aktionsplan Open Government verabschiedet worden.

In der letzten Woche hat Oliver Rack @oliverrack aus dem Arbeitskreis eine Link-Liste erstellt, die sich mit Projekt-Förderung zum Thema #OpenGovernment beschäftigt ebenso wie mit Projektförderung zum Thema E-Government und Open Data.

Es finden sich viele gute rote Fäden in dieser Liste, die für den einen oder anderen Nutzer auch in NRW hilfreich sein könnte. Weiterlesen

Bürger forschen mit – Open Government in Köln

Wir von #OffeneKommunenNRW sind immer auf der Suche nach guten Beispielen für Open Government in Kommunen. In NRW gibt es eine Reihe von Modellkommunen, die sich maßgebend auf den Weg machen, Open Government mit Leben zu füllen.

Der Kölner Weg ist ganz einzigartig – und ist ein echter Anreiz, dort gleich abzugucken – so reizvoll ist der Ansatz. Denn Köln setzt auf das Wissen der Vielen.

Das Foto zeigt den Kölner Dom.

Köln fragt Bürger

Wir haben uns mit drei Fragen erkundigt, wie das Open Government Projekt in Köln aussieht. Hier die Antwort, die wir von Jayan Areekadan @jayaree_cologne, Stadt Köln, erhielten:  Weiterlesen

Wie open ist NRW und wie geht es weiter nach der Landtagswahl 2017?

„Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung heute live auf Periscope übertragen wird!“ Einen besseren Einstieg ins Thema #Open konnte es fast nicht geben: nicht nur die Gäste im Saal konnten die kommenden zwei Stunden verfolgen – sondern auch alle, die sich live von wo auch immer zugeschaltet hatten. So viel zu open und den neuen Möglichkeiten in „diesem Internet“. Das Internet bietet aber noch weitere Chancen – nämlich auf insgesamt mehr Transparenz, Beteiligung und Teilhabe der Menschen am offenen Verwaltungs- und Regierungshandeln im Land. Damit ist das Thema der Podiumsdiskussion schnell umrissen: Wie open ist eigentlich NRW und wie geht es nach der Landtagswahl weiter auf dem Weg zu mehr Open Government? Weiterlesen