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Technik und smarte Bürger

Wie wird die City smart? Muss sie das überhaupt und welche Kriterien wären wichtig auf diesem Weg? Viele Fragen, die im Rahmen des 7. Barcamps von #OffeneKommunen.NRW diskutiert wurden. Im Zentrum standen der Wunsch nach Transparenz und Teilhabe für eine offene Gesellschaft. Wir haben dazu zahlreiche O-Töne der Teilnehmer eingeholt.

SmartCity bedeutet, Technik und Bürger zusammen zu denken, sagt Dr. Björn Fleischer, Leiter der OpenNRW-Geschäftsstelle im Wirtschaftsministerium NRW dazu im kurzen Interview. Als einen nächsten zentralen Punkt für NRW skizziert er, dass ein Open-Data-Gesetz erarbeitet und verabschiedet wird:

 

Die smarte Stadt bauen – eine etwas utopische Annäherung

Wir haben Klaus Burmeister um einen Gastbeitrag gebeten. Hier ist er!

KLAUS BURMEISTER arbeitet seit Jahren als Foresight-Experte und Autor an Fragen zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklung, hierzu hat er 2014 das foresightlab ins Leben gerufen.

@foresight_lab

Als ich gebeten wurde, einen kurzen Beitrag zu verfassen, habe ich spontan zugesagt. Das Thema „Wir machen die smarte Stadt“ sprach mich an. In meinem kurzen Beitrag möchte ich pointiert skizzieren, warum Städte gerade jetzt wichtig sind, was ich unter einer smarten Stadt verstehe und wie Städte uns helfen könnten, lebenswerte Zukünfte zu gestalten.

Wir leben in Zeiten des Umbruchs. Der Wandel wird zum Normalfall und Städte sind die Orte, wo die zunehmende Beschleunigung von Veränderungsprozessen, die wachsende Unübersichtlichkeit und die anhaltend hohe Innovationsdynamik konkret erfahrbar werden. Städte sind aber auch Heimat. Hier wird gearbeitet, konsumiert, geliebt, gelebt und hier ist man mobil. Städte sind Schmelztiegel für unterschiedliche Kulturen und Interessen. Permanent wird daraus Neues geboren, was dem Wandel wiederum neue Nahrung gibt. Städte sind, so könnte man sagen, die Seismographen und Laboratorien des Wandels. Weiterlesen