Schlagwort-Archive: OpenNRW

Interkommnunales Politik-Transparenz-Portal

Wir sind immer auf der Suche nach guten Beispielen, wie Open Government im Alltag der Kommunen und Menschen verankert werden kann. In Frechen im KDVZ Rhein-Erft-Rur werden wir fündig. Hier gibt es eines der Modellprojekte, welches im Rahmen der Modellkommunen in NRW getestet wird.

Transparenz-Portal für Gremiendaten nach OParl-Standard

Die Kommunale Datenverarbeitungszentrale (KDVZ) Rhein-Erft-Rur plant die Schaffung eines interkommunalen Politik-Transparenz-Portals sowie die Veröffentlichung der Daten über kommunale Open-Data-Portale. Hierbei soll der ehrenamtlich entwickelte Standard OParl genutzt werden. Die Veröffentlichung aller Daten soll zudem automatisiert auf dem offenen Ratsinformationssystem „Politik bei uns 2“ über eine Programmierschnittstelle, kurz API, erfolgen. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Seite des KDVZ  Weiterlesen

Wie open ist NRW und wie geht es weiter nach der Landtagswahl 2017?

„Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung heute live auf Periscope übertragen wird!“ Einen besseren Einstieg ins Thema #Open konnte es fast nicht geben: nicht nur die Gäste im Saal konnten die kommenden zwei Stunden verfolgen – sondern auch alle, die sich live von wo auch immer zugeschaltet hatten. So viel zu open und den neuen Möglichkeiten in „diesem Internet“. Das Internet bietet aber noch weitere Chancen – nämlich auf insgesamt mehr Transparenz, Beteiligung und Teilhabe der Menschen am offenen Verwaltungs- und Regierungshandeln im Land. Damit ist das Thema der Podiumsdiskussion schnell umrissen: Wie open ist eigentlich NRW und wie geht es nach der Landtagswahl weiter auf dem Weg zu mehr Open Government? Weiterlesen

Wie OPEN ist eigentlich NRW?

In einer kurzen Umfrage an die Kommunen in NRW haben wir uns diesem Thema genähert. Wir wollten wissen, inwieweit das Thema Open Government bereits in den Kommunen in NRW verankert ist und was die Akteure darunter verstehen. In diesem Blogbeitrag stellen wir die Ergebnisse dar.

Welche Bürgermeister kennen den Begriff Open Government?

Alle bisherigen Teilnehmer der Umfrage gaben an, dass sie den Begriff kennen.

Teilnehmer:
Kommune kennt Open Government
Stadt Moers
Bundesstadt Bonn
Stadt Bad Münstereifel
Gemeinde Titz
Stadt Euskirchen
Gemeinde Merzenich
Stadt Arnsberg
Stadt Köln
Gemeinde Kreuzau
Stadt Mülheim an der Ruhr
Gemeinde Vettweiß
Stadt Kleve
Stadt Linnich

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Wie kann ein offenes Netzwerk mit Leben gefüllt werden?

Als Geschäftsstelle Open.NRW freuen wir uns auf die diesjährige Tagung Offene Kommune NRW unter dem Motto „Geht doch!“. Schon zum 5. Mal treffen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal zum offenen Austausch. Bereits letztes Jahr haben wir die Tagung mit den verschiedensten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr begrüßt. Fasziniert waren wir vor allem, mit welchem Enthusiasmus die Teilnehmenden sich zu den übergeordneten Stichpunkten Beteiligung, Engagement, Kooperation und Transparenz austauschen. Deswegen sind wir auch dieses Jahr sehr gespannt, welche bunte Mischung uns am 14. und 15. November in Wuppertal erwartet.

In den Kleingruppen, im BarCamp-Format, hoffen wir vor allem neue Impulse für die Open.NRW Strategie zu bekommen. Hierfür wird Open.NRW Geschäftsstellenleiter Christian Dinnus eine offene Fragerunde zu Open.NRW durchführen. Sie Fragen – Wir antworten! Uns interessiert: Wo können wir mit Open.NRW hin? Welche Anregungen kann uns die Community geben? Wo besteht noch Informationsbedarf zu Open.NRW?

OpenNRW_Dinnus

Björn Fleischer wird eine Session zum Open Government-Expertennetzwerk durchführen. In der Session werden die Ergebnisse der im September stattgefundenen Online-Konsultation zum Open Government Pakt kritisch unter die Lupe genommen. Neben konkreten Zielen und Maßnahmen im Bereich Open Data und E-Partizipation ist vorgesehen, ein Open Government Expertennetzwerk für NRW zu realisieren. Den Mitgliedern des Netzwerkes soll die Zusammenarbeit und der Wissensaustauch erleichtert werden, innovative Ideen sollen einfacher geteilt werden, neue Konzepte sollen entstehen können. Uns interessiert: Wie kann ein offenes Netzwerk mit Leben gefüllt werden? Wie kann die Zusammenarbeit im Netzwerk effektiv und effizient gestaltet werden?

Durch offene Fragestellungen und den regen Austausch hoffen wir zum Gelingen der Tagung beitragen zu können. Wir freuen uns schon!

OpenNRW-Geschäftsstelle

Jetzt noch kommentieren: Open Government Pakt für NRW

Logo NRW

Noch wenige Tage, bis zum 20. September, 24:00 Uhr, läuft das Beteiligungsverfahren zum „Open Government Pakt NRW“. In dem vorgelegten Eckpunktepapier wird skizziert wie die Schwerpunktthemen der Open.NRW Strategie der Landesregierung (Transparenz, Teilhabe, Zusammenarbeit) mit der kommunalen Ebene verknüpft werden sollen. Das Papier wurde von einer Arbeitsgruppe aus VertreterInnen der Kommunalen Spitzenverbände, des KDN und der Landesverwaltung erarbeitet. Nach einer einfachen Registrierung kann dieser Entwurf jetzt noch öffentlich kommentiert werden.

Eine knappe, aus der Sicht von BürgerInnen bewertende Zusammenfassung des Entwurfes zeigt folgende Knackpunkte:

  • Transparenz heißt allerdings erst einmal Informationsfluss aus den Ämtern an die Bevölkerung auf entsprechenden Online-Plattformen, deren Informationspflicht und Informationsumfang nicht eindeutig festgelegt wird.
  • Teilhabe meint: Wir erfahren, welche Bürgerbeteiligungsverfahren wo stattfinden – ein Überblick, dessen Tragweite unbestimmt bleibt. Immerhin ein Ansatz, aus dem sich weitere Analysen speisen lassen und den Netzwerken der politisch/stadtentwicklerisch Interessierten Treibstoff gibt.
  • Zusammenarbeit wird vor allem als jene zwischen Landes- und Kommunalverwaltung angesehen und primär technologisch bestimmt.

Hier wird das größte Manko des Eckpunktepapiers deutlich: Es geht fast durchgängig nur um die Straffung und Koordination von EDV-gestütztem, teilweise online einsehbarem Verwaltungshandeln, Die Einbeziehung der BürgerInnen, die Verknüpfung zu anderen Themenbereichen, welche für eine Öffentlichkeitsbeteiligung Grundlagen schaffen würden (z.B. Politische Bildung, regionale Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik), sind systematisch ausgeblendet.

Bislang haben nur wenige von diesem ‚Beteiligungsverfahren‘ Gebrauch gemacht und dies zu einem gut Teil mit unspezifischen Aussagen. Bitte nehmen Sie diesen Faden schnell noch auf und schauen Sie sich das Papier an! Da es auf der Website für die Kommentierung zerstückelt wurde, haben wir daraus ein PDF gemacht, um es vorab ‚am Stück‘ schnell durchlesen zu können (Link). Nutzen Sie jetzt noch die Kommentarfunktion und helfen Sie mit, die Open Government-Kooperation zwischen Land und Kommunen in NRW produktiv zu gestalten.

Auch nach dem 20. September gilt es, das Thema weiter zu verfolgen. Schon bei der  OKNRW-Tagung 2013 wurde die Wunschliste „Was sollte NRW für Open Government in Kommunen tun?“ erarbeitet. Das jetzt vorgelegte Eckpunktepapier ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Es wird auch Anstoß für weitere Diskussionen sowie die Ideen- und Projektentwicklung auf der diesjährigen Tagung „Offene Kommunen.NRW – Geht doch!“ am 14. und 15. November in Wuppertal sein. Die OpenNRW-Geschäftsstelle hat bereits zugesagt, sich dort mit mehreren Workshops aktiv einzubringen.

Link zur Website  „Open Government Pakt NRW
Link zum PDF des Eckpunktepapiers in voller Länge (5 Seiten)

 

Einladung zu Offene Kommunen.NRW 2013 in Wuppertal

Am 09. November 2013 findet zum dritten Mal die Veranstaltung “Offene Kommunen.NRW – Schritte in die Praxis” in Wuppertal statt. Die Tagung befasst sich mit der Umsetzung von Open Government in Kommunen. Diskutiert und analysiert werden konkrete Erfahrungen sowie Strategien, Konzepte  und Verbesserungsmöglichkeiten in verschiedensten kommunalen Handlungsfeldern.  Bei dieser Veranstaltung, die im Format eines Barcamps organisiert wird, stehen die Bürgerinnen und Bürger aus ganz NRW im Mittelpunkt und entwickeln das Programm zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam.

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