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Wie wird man Smart City, wenn alle mitmachen?

Wie wird die City smart? Eine epochale Fragestellung bewegte das Barcamp von Offene Kommunen NRW. In unserem kurzen Filmbeitrag vermitteln wir Impressionen und Statements, wie ein Netzwerk wirken kann. Danke an @Younectit für die Bewegtbilder.

Unsere Grundidee eine smarten City ist die einer demokratischen, partizipativen Stadt. In dieser machen sich Bürgerinnen und Bürger auf den Weg, die neuen technologischen Möglichkeiten kennenzulernen. Sie wollen Digitales in ihren Auswirkungen einschätzen können – und künftig im Sinne des Gemeinwohls nutzen und mitgestalten. Sie verorten sich und ihre Einflussmöglichkeiten neu. Eine smarte City braucht smarte Bürger. Ein dickes Brett – an dem stetig mehr Menschen mitwirken. Mit dem Netzwerk Offene Kommunen wollen wir zeigen, wie das gelingen kann.

Das Netzwerk von Offene Kommunen setzt sich ein für so eine zukunftsfähige Gesellschaft, die ihre Kraft und Innovationsfähigkeit aus einem Geist der Offenheit und Selbstverantwortung schöpft. Diese Gesellschaft lädt zum Mitmachen ein; sie setzt auf Kooperation und gesellschaftlichen Ausgleich – basierend auf vier Prinzipien, die wir in unserem Open Government Manifest NRW detailliert beschreiben: Akteure des Wandels zusammenbringen, eine Kultur der Offenheit schaffen, eine digitale Infrastruktur entwickeln, frei gestaltbare Räume als Lebensräume neu definieren und beleben.

Ein Epochenwandel. Schaut mal rein, wie sich diese Theorie in der praktischen Diskussion und Gestaltung anfühlt – das Barcamp war wie immer ein kreatives Experiment und eine Werkbank zugleich – ein Labor im besten Sinne eben:

 

OKNRW – Wie wird die City smart?

UPDATE vom 14. November 2017:

Was ist ein Barcamp? – fragten sich zwei Teilnehmer gestern in der Reihe vor mir. „Weiß ich nicht so genau“ – die beiden waren zum ersten Mal auf einem solchen und ließen sich überraschen und mitnehmen.

Zum 7. Mal begrüßte Dieter Hofmann @homobil die Besucher des Barcamps von Offene Kommunen NRW in der VHS Wuppertal. Die Frage, was ein Barcamp eigentlich ist, wurde rasch beantwortet: Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalt und Ablauf von den Teilnehmern selbst gestaltet werden. Im Zentrum stehen Diskussionen und Austausch – dies allerdings meistens zu einem gesetzten Thema. Das 7. Barcamp von Offene Kommunen NRW nahm die Frage in den Blick „Wie wird die City smart?“ Weiterlesen

Die smarte Stadt bauen – eine etwas utopische Annäherung

Wir haben Klaus Burmeister um einen Gastbeitrag gebeten. Hier ist er!

KLAUS BURMEISTER arbeitet seit Jahren als Foresight-Experte und Autor an Fragen zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklung, hierzu hat er 2014 das foresightlab ins Leben gerufen.

@foresight_lab

Als ich gebeten wurde, einen kurzen Beitrag zu verfassen, habe ich spontan zugesagt. Das Thema „Wir machen die smarte Stadt“ sprach mich an. In meinem kurzen Beitrag möchte ich pointiert skizzieren, warum Städte gerade jetzt wichtig sind, was ich unter einer smarten Stadt verstehe und wie Städte uns helfen könnten, lebenswerte Zukünfte zu gestalten.

Wir leben in Zeiten des Umbruchs. Der Wandel wird zum Normalfall und Städte sind die Orte, wo die zunehmende Beschleunigung von Veränderungsprozessen, die wachsende Unübersichtlichkeit und die anhaltend hohe Innovationsdynamik konkret erfahrbar werden. Städte sind aber auch Heimat. Hier wird gearbeitet, konsumiert, geliebt, gelebt und hier ist man mobil. Städte sind Schmelztiegel für unterschiedliche Kulturen und Interessen. Permanent wird daraus Neues geboren, was dem Wandel wiederum neue Nahrung gibt. Städte sind, so könnte man sagen, die Seismographen und Laboratorien des Wandels. Weiterlesen

Was kannst Du für Deine Stadt tun?

Die Vorfreude steigt. In 11 Tagen ist es wieder so weit: Das Barcamp von Offene Kommunen NRW tagt zum 7. Mal. Wir machen die smarte Stadt – SmartCity – zum Thema.

Ausgehend von der Leitfrage “Wie wird die City smart?” geht es darum, wie man mit Open Government und Open Data mehr Transparenz, Beteiligung, Kooperation und Engagement in Kommunen erreicht. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Unter anderem wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

Nahtlos knüpfen wir daher an 2016 an, als wie fragten, was kann jeder Einzelne für seine
Stadt tun?

Damit wir schon mal ins Barcamp-Feeling einsteigen können, hier nochmal unser Video mit den Statements aus 2016:

Die jungen Filmemacher von Younect Production sind auch 2017 wieder mit dabei.

Historie digital und interaktiv gestalten: Kerpen macht´s vor

Wir von #OffeneKommunenNRW sind stets auf der Suche nach guten Beispielen für OpenGovernment. Daher fragen wir bei denen nach, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, u.a. als Modellkommunen für Open Government in NRW.

Das Foto zeigt eine Uhr.

Zeitlos: wenn Geschichte digital wird

Heute antwortet uns Rolf Stein aus der Kolpingstadt Kerpen, Amtsleiter Orga, EDV, Personal auf unsere drei Fragen: Weiterlesen

Bürger forschen mit – Open Government in Köln

Wir von #OffeneKommunenNRW sind immer auf der Suche nach guten Beispielen für Open Government in Kommunen. In NRW gibt es eine Reihe von Modellkommunen, die sich maßgebend auf den Weg machen, Open Government mit Leben zu füllen.

Der Kölner Weg ist ganz einzigartig – und ist ein echter Anreiz, dort gleich abzugucken – so reizvoll ist der Ansatz. Denn Köln setzt auf das Wissen der Vielen.

Das Foto zeigt den Kölner Dom.

Köln fragt Bürger

Wir haben uns mit drei Fragen erkundigt, wie das Open Government Projekt in Köln aussieht. Hier die Antwort, die wir von Jayan Areekadan @jayaree_cologne, Stadt Köln, erhielten:  Weiterlesen

Der Digital-o-Mat gibt schnelle Antworten

Digitale Themen nehmen an Fahrt auf – weil sie mehr und mehr auch den Alltag der Menschen durchdringen. Politik, insbesondere die Landespolitik in NRW, die sich den Gedanken der Offenheit mit ihrer “Open-Strategie” auf die Fahnen geschrieben hat, muss Antworten darauf geben. Hierzu hatten wir von OKNRW bereits einen ersten Anlauf gemacht: in unserer Diskussionsrunde zur Landtagswahl NRW standen uns die im Landtag vertretenen Fraktionen Rede und Antwort zur Frage: “”Wie offen ist NRW – und wie geht es weiter?

Jetzt kommt ein weiteres digitales Hilfsmittel zum Einsatz, welches Transparenz in der politischen Landschaft schafft, denn: digitale Themen kommen in der allgemeinen Wahl-Berichterstattung oft zu kurz. Hier setzt der Digital-O-Mat als zusätzliche Informationsquelle für die Wahlberechtigten an. Der Digital-O-Mat wird von einer Gruppe von NGOs zur Verfügung gestellt, die sich mit Netzthemen befassen und für digitale Freiheitsrechte eintreten. Weiterlesen