Archiv des Autors: Anke Knopp

Interkommnunales Politik-Transparenz-Portal

Wir sind immer auf der Suche nach guten Beispielen, wie Open Government im Alltag der Kommunen und Menschen verankert werden kann. In Frechen im KDVZ Rhein-Erft-Rur werden wir fündig. Hier gibt es eines der Modellprojekte, welches im Rahmen der Modellkommunen in NRW getestet wird.

Transparenz-Portal für Gremiendaten nach OParl-Standard

Die Kommunale Datenverarbeitungszentrale (KDVZ) Rhein-Erft-Rur plant die Schaffung eines interkommunalen Politik-Transparenz-Portals sowie die Veröffentlichung der Daten über kommunale Open-Data-Portale. Hierbei soll der ehrenamtlich entwickelte Standard OParl genutzt werden. Die Veröffentlichung aller Daten soll zudem automatisiert auf dem offenen Ratsinformationssystem „Politik bei uns 2“ über eine Programmierschnittstelle, kurz API, erfolgen. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Seite des KDVZ  Weiterlesen

Wie sich der Kreis Lippe auf den Weg macht

Wir sind immer auf der Suche nach guten Beispielen, wie Open Government im Alltag der Kommunen und Menschen verankert werden kann. Im Kreis Lippe werden wir fündig. Aber bevor wir den Modellkreis für Open Government in NRW zu Wort kommen lassen, hier noch ein Schritt zurück:

Politik 1.0 hat ausgedient. Durch das Internet entstehen ständig neue Möglichkeiten, sich zu informieren, zu vernetzen und auszutauschen. Diese Möglichkeiten werden tagtäglich ganz selbstverständlich in der Wirtschaft und im privaten Bereich genutzt. Warum nicht auch in Politik und Verwaltung? Weiterlesen

Open Government – Modellkommunen in NRW

Open Government – ein Begriff, der nur wenigen Menschen bekannt ist. Was genau bedeutet das – und wie kann man offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln mit Leben füllen? Wir wollen, dass es mehr werden, die den Begriff kennen und leben.

Eckpunkte für Open Government sind:

  • Transparenz und Open Data – kann als Grundstein von Open Government verstanden werden. Bürgern soll es ermöglicht werden, Entscheidungen und Prozesse nachzuvollziehen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Offene Daten sind Grundlagen dafür.
  • (E-) Partizipation – bindet die Bürgerschaft in Entscheidungen mit ein. Vorschläge finden tatsächlich Beachtung, Kern ist die direkte Demokratie.
  • Zusammenarbeit – Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft werden ausprobiert, die zu neuen Lösungen führen. Es geht um Identifizierung von Aufgabenstellungen ebenso wie um die gemeinsame Umsetzung.

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Nationaler Aktionsplan verabschiedet – Signal für Open Government

Ein weiterer wichtiger Schritt ist vollbracht: Die Bundesregierung hat den von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vorgelegten ersten nationalen Aktionsplan (NAP) im Rahmen der Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership (OGP) beschlossen. Erarbeitet wurde der Aktionsplan mit Hilfe zahlreicher Akteure aus der Zivilgesellschaft. Auch wir als zivilgesellschaftliches Netzwerk von #OffeneKommunenNRW waren daran beteiligt. Darüber haben wir immer auch gebloggt. 

Mit dem Aktionsplan unternimmt die Bundesregierung wichtige Schritte, um bürgerschaftliche Teilhabe zu stärken. Die darin vorgesehenen Aktivitäten ermöglichen neue Wege für mehr Transparenz, offene Innovation und Effektivität von Regierungen und Verwaltungen zu gestalten – und berühren damit also unsere genuinen Forderungen. Der Aktionsplan wird nun zwei Jahre Zeit zur Umsetzung haben und umfasst insgesamt 15 Verpflichtungen mehrerer Bundesressorts. Hier finden sich u.a. die Umsetzung internationaler Transparenz-Standards im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und im Rohstoffsektor sowie (ein Segen) die Förderung der Bereitstellung frei zugänglicher Daten der Behörden, also Open Data (Offene Daten). Weiterlesen