Historie digital und interaktiv gestalten: Kerpen macht´s vor

Wir von #OffeneKommunenNRW sind stets auf der Suche nach guten Beispielen für OpenGovernment. Daher fragen wir bei denen nach, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, u.a. als Modellkommunen für Open Government in NRW.

Das Foto zeigt eine Uhr.

Zeitlos: wenn Geschichte digital wird

Heute antwortet uns Rolf Stein aus der Kolpingstadt Kerpen, Amtsleiter Orga, EDV, Personal auf unsere drei Fragen:

Frage 1:

Was ist Ihr zentrales Projekt im Rahmen von Open Government? Könnten Sie dies kurz beschreiben?

 Ziel des Projektes ist die Schaffung einer OpenData Schnittstelle aus dem Erschließungsfachverfahren inklusive einer Plattform für die Bereitstellung der Daten und die Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern zu den im Stadtarchiv überlieferten Archivalien zur Geschichte der Kolpingstadt Kerpen.

Alle Daten aus den Findbüchern der Kolpingstadt Kerpen sollen sukzessive als offene Daten bereitgestellt werden. Zusätzlich sollen alle dafür geeigneten und bereits digitalisierten Archivalien offen zur Verfügung stehen. Eine Anzeige und ein Download der digitalisierten Archivalien sind geplant. Zu den bereits digitalisierten Archivalien gehören Urkunden, Akten und Karten, aber natürlich auch umfassend Fotobestände. Um das Interesse an dem Portal zu verstärken und eine ständige Veränderung zu dokumentieren, sollen die Digitalisate sukzessive bereitgestellt werden.

Zusätzlich ist beabsichtigt, über die Plattform digitale Fotobestände bereit zu stellen, die bisher weder inhaltlich noch zeitlich zugeordnet werden konnten. Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, hier über Kommentarfunktionen ihre Kenntnisse zu den abgebildeten Fotos mitzuteilen und sich so aktiv an der Aufarbeitung der Historie der Kolpingstadt Kerpen zu beteiligen.

 

Frage 2:

Was ist Ihr Beweggrund, sich Open Government zu widmen?

Open Government wird zur Zeit von allen Seiten forciert. Auch die Kolpingstadt Kerpen will sich hier nicht verschließen und lässt aktiv eigene Projekte mit einfließen.

 

Frage 3:

Was wünschen Sie sich am Ende dieser ersten Etappe der Umsetzung der Modellphase zu Open Government?

Ich wünsche mir, dass durch die Open Data Projekte mehr Transparenz, höhere Bürgerbeteiligung, Innovation und die Stärkung gemeinschaftlicher Belange erreicht werden kann.

Vielen Dank!

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